Gute Vorsätze für Kleinunternehmer: 5 Tipps für ein erfolgreiches neues Jahr

Alle Jahre wieder – kurz vor Neujahr ist die Zeit, gute Vorsätze zu fassen. Die meisten Menschen setzen sich Ziele in den Bereichen Gesundheit oder Privatleben: weniger Süßigkeiten essen, mehr Sport treiben, einen neuen Partner finden – das sind die Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen in Deutschland. Doch warum nicht auch gute Vorhaben für Ihr Unternehmen anvisieren? Schließlich soll auch Ihre Firma gesund wachsen, neue Kunden und Kooperationspartner gewinnen und sich weiterentwickeln. Ob privat oder beruflich – Neujahrsvorsätze sind eine gute Idee, solange sie auch wirklich durchgezogen werden. Dafür sollten sie konkret formuliert und messbar sein, einen festen Zeitrahmen haben und realistisch sein. Wir haben für Sie 5 Vorsätze zusammengetragen, die Ihr Unternehmen im neuen Jahr garantiert ein Stück erfolgreicher machen.

1. Besser Planen

Erstellen Sie einen groben Jahresplan für Ihr Unternehmen. Wo möchten Sie hin? Was wollen Sie erreichen? In welchem Bereich wollen Sie sich noch steigern und was müssen Sie dafür tun? Setzen Sie feste Deadlines für Ihre Ziele und messen Sie regelmäßig die Erfolge Ihrer Arbeit. Denken Sie auch an wichtige Termine wie Veranstaltungen, Tagungen und Messen etc., die für Ihre Branche relevant sind, und nehmen Sie diese in Ihren Plan auf. Orientieren Sie sich an diesem Jahresplan, wenn Sie Ihre monatlichen bzw. wöchentlichen Aufgaben konzipieren und halten Sie Ihre Ziele stets vor Augen. Sie sollten allerdings immer Raum für Flexibilität lassen – so kann Sie auch Unerwartetes nicht aus der Fassung bringen.

2. Effizienter Arbeiten

Sie kennen sicherlich diese Tage, die ganz langsam und entspannt anfangen, aber in purem Stress enden. Gerade Kleinunternehmer sind für viele Prozesse und Entscheidungen allein verantwortlich – oft landen Duzende Aufgaben auf einmal auf dem Schreibtisch der Geschäftsführung. Deshalb ist es besonders wichtig, täglich zu priorisieren und sich als erstes auf die Kernaufgaben zu konzentrieren, die Ihr Unternehmen voranbringen. Überlegen Sie auch, wie Sie Ihre Arbeitsabläufe besser gestalten können. Möglicherweise lässt sich die eine oder andere zeitfressende Tätigkeit durch eine Software-Lösung optimieren? Lernen Sie, Aufgaben an Ihre Mitarbeiter zu delegieren, sofern das möglich ist. So verzetteln Sie sich nicht in unwichtigen To-dos und haben Zeit, Ihre strategischen Ziele effizient anzugehen.

3. Netzwerken

Netzwerken ist wichtig – das hat jeder schon einmal gehört, doch das Aufbauen und Pflegen von Kontakten kostet Zeit und Mühe, die man auch ins eigene Unternehmen stecken könnte. Ein gutes Netzwerk hat jedoch viele Vorteile, die Sie nicht unterschätzen sollten. So können Sie gemeinsam mit Ihren Kontakten Probleme und Herausforderungen in Ihrer Branche angehen, sich gegenseitig Tipps und Ratschläge erteilen und Best Practices austauschen. Kontakte bringen auch Kunden, denn Mundpropaganda ist die beste Art, Neugierde zu erwecken und Vertrauen für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Außerdem können Sie sich innerhalb Ihres Netzwerks gegenseitig motivieren und bei der persönlichen Weiterentwicklung unterstützen. Investieren Sie im neuen Jahr bewusst ein bisschen mehr Zeit in Ihre Kontakte und Sie werden merken – richtige Beziehungen und ein gutes Miteinander zahlen sich aus und bringen auch Ihrem Unternehmen Erfolg!

4. Inseln für Kreativität und Entspannung schaffen

Selbstständige, Gründer und Kleinunternehmer arbeiten in der Regel über 50 Stunden in der Woche – deutlich mehr als Angestellte, die durchschnittlich eine Arbeitszeit von 38 Stunden erreichen. Die Gründe dafür sind klar – hohe Verantwortung, große Arbeitsbelastung und das Gefühl, als Führungskraft permanent erreichbar sein zu müssen. Auf Dauer zehrt eine derartige Belastung nicht nur an Ihrer Gesundheit, sondern schädigt auch Ihr Unternehmen. Denn Dauerstress produziert einen Tunnelblick und hindert Sie daran, einen klaren Kopf zu bewahren. Außerdem ist Stress der Kreativitätskiller überhaupt. Nehmen Sie sich also regelmäßig bewusst Zeit für Entspannung und Perspektivenwechsel. Am besten, Sie planen Auszeiten aktiv in Ihren Kalender ein. Wie oft? – das müssen Sie ganz individuell entscheiden. Wichtig ist vor allem, dass Sie sich an diese Termine genauso fest halten wie an geschäftliche Verabredungen.  Ab und an sollten Sie sich auch einen längeren Urlaub gönnen. Wie Sie das als Kleinunternehmer schaffen, lesen Sie hier.

5. Mitarbeiter motivieren

Motivierte Mitarbeiter leisten mehr – dazu gibt es zahlreiche Studien. Sie haben mehr Spaß an ihrer Arbeit, stecken andere Teammitglieder mit ihrer Leidenschaft an, sind insgesamt zufriedener und machen weniger Fehler. Solche Mitarbeiter wünscht sich natürlich jeder Chef. Doch können Sie als Führungskraft überhaupt Einfluss auf die Motivation Ihrer Mitarbeiter nehmen? Kommt nicht wahre Motivation eigentlich von Innen? Grundsätzlich können Sie natürlich niemanden dazu motivieren, etwas zu tun oder nicht zu tun – das bleibt jedem Mitarbeiter selbst überlassen. Doch die Auseinandersetzung mit dem Thema Mitarbeitermotivation lohnt sich durchaus. Als Chef können Sie einen Nährboden für die Eigenmotivation Ihrer Mitarbeiter vorbereiten. Ein offenes Arbeitsklima aus Sicherheit, Anerkennung und Selbstverwirklichung ist die wichtigste Voraussetzung dafür. Wichtig ist, dass Sie sich für Ihre Mitarbeiter interessieren, mit Ihnen über Motivation sprechen und ihnen Respekt und Vertrauen entgegenbringen. Wie Sie das in Ihrem Arbeitsalltag umsetzen können, erfahren Sie in diesem E-Block Artikel.

 

 

 

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