Website bekannt machen – so erhöhen Sie mit SEO die Besucherzahlen

Ihre neue Firmenwebseite ist seit Wochen online, aber Besucher stellen sich nur spärlich ein? Der Grund hierfür könnte sein, dass Ihre Seite in Google, Bing und co. zu weit hinten gelistet und deshalb nicht gefunden wird. Um Ihre Website bekannt zu machen, müssen Sie dafür sorgen, dass sie in den Suchergebnislisten möglichst auf den vorderen Plätzen erscheint. Das Zauberwort heißt SEO-Optimierung.

 

Onpage-Optimierung als Grundlage für gutes SEO

SEO (Search Engine Optimization), auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung, unterteilt sich grob in die Onpage- und die Offpage-Optimierung. Es ist ratsam, sich zunächst auf die Onpage-Optimierung zu konzentrieren, da diese die Basis von SEO darstellt und verhältnismäßig einfach umzusetzen ist. Zu den wichtigsten Maßnahmen in diesem Bereich zählen:

  • das Erstellen einer intuitiv erfassbaren, für den Besucher logischen und hilfreichen Seitenstruktur,
  • die Verwendung der richtigen Keywords in allen wichtigen Bereichen der optimierten Seite (URL, Title- und H1-Tags, erster Absatz des Fließtextes, Zwischenüberschriften, Dateinamen von Bildern, Meta-Description, Links zu relevanten Inhalten),
  • häufige Verlinkung zu internem Content mit passenden, den Inhalt gut beschreibenden Linktexten,
  • Erfüllung der technischen Anforderungen der bevorzugten Suchmaschine (z.B. Angabe von Title- und Meta-Tags, Bereitstellung einer Sitemap, Optimierung der Webseite für mobile Endgeräte, verständliche URLs ohne kryptische Zeichenfolgen),
  • schnelle Ladezeiten der Webseite.

Offpage-Optimierung – Vorsicht vor schlechten Backlinks

Haben Sie die Onpage-Optimierung abgeschlossen, folgt die Offpage-Optimierung, die sich mit den externen Faktoren einer Webseite, insbesondere mit der Verlinkung von fremden Internetauftritten auf die eigene Seite, befasst. Hierbei sollten Sie vor allem darauf achten, dass Sie die richtige Art von Backlinks setzen.

Konnten Sie noch vor einigen Jahren durch sogenannte Lowlevel-Backlinks in Bookmarks, Blogkommentaren, Foreneinträgen, Artikelverzeichnissen und Webkatalogen punkten, ist diese Variante heute mit Vorsicht zu genießen. Es ist nicht nur fraglich, ob sich das eigene Ranking dadurch überhaupt beeinflussen lässt, zu viele dieser externen Links können sich sogar negativ auswirken.

Die bessere Alternative sind Highlevel-Backlinks, die von Google und Co. als eine Art Empfehlung interpretiert werden. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Fragen Sie beispielsweise Betreiber thematisch geeigneter Blogs, ob Sie einen Gastartikel bei ihnen veröffentlichen dürfen - im Gegenzug für einen Backlink. Sie können auch einen eignen Blog erstellen, um potentielle Gastautoren anzusprechen. Für gewöhnlich ist diesen daran gelegen, ihren Beitrag über die eigenen sozialen Kanäle bekanntzumachen, was Ihrer Firmenwebsite im besten Fall zahlreiche Backlinks bescheren kann.

Google AdWords – Suchmaschinen-Marketing mit Vor- und Nachteilen

Eine sehr einfache Methode, Ihre Website an den Mann oder die Frau zu bringen, ist Google AdWords. Mit der webbasierten Plattform des Suchmaschinen-Riesen können Sie Online-Werbung in Form von Textanzeigen, Bannern oder Product-Listings schalten. Das dafür benötigte AdWords-Konto ist mit relativ geringem Aufwand rasch eingerichtet. Anzeigen lassen sich ebenso schnell freischalten wie löschen. Ist Ihre Firmenhomepage beispielsweise für eine bestimmte Zeit nicht erreichbar, können Sie die AdWords-Werbung ebenfalls aktivieren, damit Interessenten nicht ins Leere laufen.

Da Keywords problemlos in Ihre Google-Adwords-Anzeige integrierbar sind, können Sie Ihre Zielgruppe noch gezielter erreichen. Das wirkt sich positiv auf die Conversion-Rate aus. Darüber hinaus stellt Ihnen der Suchmaschinenanbieter eine Vielzahl an Analysemöglichkeiten zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Werbemaßnahmen zielgesteuert optimieren können.

Diese Art des Marketings hat jedoch nicht nur Vorteile. So gibt es immer wieder Fälle des Klickbetrugs durch Mitbewerber, der Sie als Werbetreibenden teuer zu stehen kommen kann. Zwar wird die überwiegende Mehrzahl der ungültigen Klicks durch ein komplexes Überwachungssystem erkannt und automatisiert herausgefiltert, allerdings werden dabei nicht alle betrügerischen Klickaktivitäten entdeckt.

Ein weiterer Nachteil ist der Zeitaufwand für die Betreuung dieser Form des Online-Marketings. Natürlich könnten Sie eine Agentur damit beauftragen, allerdings ist das mit zusätzlichen Kosten verbunden. Überdies ist die Zahl der Mitbewerber bei Google AdWords sehr groß und zum Teil kommt es vor, dass Konkurrenten Ihre Keywords für die eigene AdWords-Kampagne verwenden und dadurch die Verbraucher bewusst in die Irre führen.

Mit Social Media das Suchmaschinen-Ranking optimieren

Social-Media-Kanäle eignen sich perfekt dazu, eigene Inhalte zu verbreiten und die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens zu verbessern. Sogenannte Social Links machen Ihre Artikel vielen Menschen zugänglich, und je mehr Leute Ihre Texte lesen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ihren Content auf seiner Webseite verlinkt. Werden Links über Facebook, Twitter und andere Social-Media-Plattformen mehrfach geteilt, gehen Google und Co. davon aus, dass sie für die Nutzer eine gewisse Relevanz haben. Das spiegelt sich unter Umständen in einem besseren Ranking in den Suchergebnissen wider.

Auch beim Brand-Building kann Social Media weiterhelfen. Suchen Nutzer Ihren Namen in entsprechenden Kanälen immer wieder im Zusammenhang mit einem bestimmten Themengebiet, gelten Sie für die Suchmaschinen mit der Zeit als Experte auf Ihrem Gebiet, was möglicherweise ebenfalls bessere Rankings zur Folge hat.

Um die Vorteile von Social Media zu nutzen und Ihre Webseite bekannter zu machen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Zielgruppe Ihre Profile bei Facebook, Twitter und ähnlichen Plattformen findet. Ein einheitliches Branding ist dabei ebenso relevant wie der Name Ihrer Profile, bei dem es sich möglichst um Ihren offiziellen Firmennamen handeln sollte. Dadurch werden Verwechslungen vermieden und die Inhalte überall als Ihre erkannt. Des Weiteren ist es wichtig, vom Social-Media-Profil aus auf Ihre Webseite zu verlinken und umgekehrt.

Ihr Profil erfüllt seinen Zweck allerdings nur so lange, wie Sie regelmäßig Updates posten. Hierfür sollten Sie einen Rhythmus wählen, den Sie langfristig bequem einhalten können. Ein anfangs vielversprechender, dann aber vernachlässigter Account verschwindet schnell in der Versenkung und mit ihm auch die Möglichkeit, neue Besucher auf Ihre Firmenwebseite zu bringen.

 

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